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Drei Giesener Taekwondokämpfer waren am Wochenende auf der Internationalen Bavarian Open angetreten, um Punkte für die Bundesrangliste zu sammeln. Über 300 Kämpfer aus Deutschland sowie Teams aus der Schweiz, Österrreich, Italien, Dubai und Slovenien waren in der Ernst-Hochheder-Halle bei Nürnberg zusammengetroffen. Zahlreiche Nationalkadermitglieder sowie zwei Olympiateilnehmer gingen an den Start. Hervorragende Kampfleiterleistungen der süddeutschen Kampfrichter sorgten für vorbildlich faire Kämpfe
Für Johannes Wittenberg und Corin Beier, jeweils in der stark besetzten Gewichtsklasse der A-Jugend –63kg, bescherte das Los im Viertelfinale die beiden späteren Poolsieger. Johannes musste sich dem Ranglistenvize und späteren Turniersieger, Bernhard Geiger (PSV München), trotz schönem Kopftreffer in der letzten Runde nach Punkten geschlagen geben. Auch der allergiegeschwächte Corin Beier gelangte ins Viertelfinale, musste es jedoch gegen den spätere Finalisten von Olympic Taekwondo JVS (Nordrhein-Westfalen) nach Punkten abgeben.
Für Stefanie Katz, in der Damenklasse bis 73kg, verlief der Wettkampftag besonders erfreulich. Im Finale siegte sie mit 3:1 über die frühere Nationalkämpferin Efstathia Mavridou (Budokwai Öhringen).
Nach ausgeglichener erster und zweiter Runde punktete Stefanie mit einem Kopftreffer, den die Gegnerin verzweifelt, jedoch erfolglos auszugleichen versuchte, sodass die letzte Runde sich recht hart gestaltete, Stefanie den Punktevorsprung jedoch hielt.
Eine willkommene Abwechslung im stressigen Wettkampftag waren die Dreharbeiten zu einem Kampfsportfilm, die das Turnier während der Finalkämpfe als Kulisse nutzten.
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